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Biokraftswerke liefern grüne Energie

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9.10.2003
 

 
 

Wärtsilä Biopower hat die globalen Bioenergiemärkte ins Auge gefasst und will weltweit der erste Lieferant werden, der KWK-Kraftwerke und Heizwerke der unteren Größenklasse für Biobrennstofffeuerung anbieten kann. Marktpotenzial ist genügend vorhanden, und auch die ersten Referenzen sprechen bereits für sich.

In der zum finnischen Wärtsilä-Konzern gehörenden Firma Wärtsilä Biopower ist man davon überzeugt, dass Anlagen zur dezentralisierten Strom- und Wärmeerzeugung und die Stromerzeugung auf der Basis von Biobrennstoffen stark im Kommen sind.

Durch das Klimaabkommen von Kyoto gebunden, will allein die Europäische Union den Ausstoß von Treibhausgasen in den Jahren 2008-2012 gegenüber dem Niveau von 1990 um acht Prozent reduzieren, und dabei spielt die so genannte saubere Energie eine wichtige Rolle. Die EU beabsichtigt denn auch, die Stromerzeugung auf Biobrennstoffbasis bis zum Jahr 2010 zu verzehnfachen, was Investitionen in Höhe von 25 Mrd. Euro bedeutet. Mit Rücksicht auf die Verfügbarkeit geeigneter Brennstoffe wird ein erheblicher Teil der Neubauten aus kleinen örtlichen KWK-Anlagen (KWK = Kraft-Wärme-Kopplung) bestehen.

„Wir haben vor, unseren heutigen Umsatz von 40 Mio. Euro bis zum Jahr 2005 auf 150 Mio. Euro hochzufahren und in unseren gegenwärtigen Absatzgebieten die klare Marktführerschaft zu erlangen", sagt Direktor Jussi Heikkinen. „In Zukunft wird immer stärker ins Gewicht fallen, dass das Image der Grünen Energie sowohl deren Nutzer wie auch dem gesamten Siedlungsraum erhöhte Wertschätzung bringt."

Das Biokraftwerk - eine kostensenkende Lösung

Ein ausreichend niedriges Anschaffungskostenniveau wurde früher nur bei großen Anlagen erzielt. Mit der Entwicklung eines Serienproduktions-Konzepts lassen sich nun auch KWK-Anlagen der unteren Größenklasse zu konkurrenzfähigen Preisen bauen. Die neuen Kraftwerke in Modulbauweise stehen auch im Mittelpunkt der Bestrebungen von Wärtsilä, umweltverträgliche Lösungen zu schaffen.

Die direkt an die Stromverteilungs- und örtlichen Fernheiznetze gekoppelten Kraftwerke minimieren die Energieübertragungskosten, und da der benötigte Biobrennstoff in der Regel aus dem Nahbereich bezogen wird, verringern sich auch die Transportkosten und transportbedingten Emissionen. Als Biobrennstoff taugen in Wäldern, Mooren und auf Äckern wachsende Biomasse wie auch für die Energieerzeugung geeignete feste, flüssige und gasförmige Siedlungs-, Landwirtschafts- und Industrieabfälle bzw. -nebenprodukte.

In den Wärtsilä-Anlagen kommt die patentgeschützte BioGrate-Verbrennungstechnik zu Einsatz, die sich besonders gut für feuchte Schlagabfälle, Waldhackschnitzel, Rinde und Sägespäne eignet.

Der Kunde bestimmt die Qualität

Wärtsilä Biopower hat zwei verschieden große „Modulkraftwerke" mit Biograte-Drehrost, Dampfkessel und Turbine zur Produktreife entwickelt. Gegenwärtig befinden sich u.a. in Finnland, Schweden und Mitteleuropa mehrere BioPower-Kraftwerke im Bau. Neben Finnland und dem übrigen EU-Raum zählen die Nadelholzgürtel Nordamerikas und des südlichen Teils Südamerikas zu den wichtigsten Zielgebieten von Wärtsilä.

Am vorteilhaftesten gestaltet sich der Betrieb kleiner KWK-Anlagen an Orten, wo Biomasse als Nebenprodukt anfällt, wie zum Beispiel in Sägewerken, Fertighaus- und Möbelfabriken und Bautischlereien. Die erzeugte Wärme kann dann effektiv genutzt werden, etwa zum Holztrocknen, Dampferzeugen und Heizen von Produktionsräumen oder ganzen Siedlungen.

„Die Erwartungen und Anforderungen des Kunden bestimmen die Qualität solcher Wärtsilä-Anlagen. Lange Erfahrung an den Kraftwerksmärkten und penible Qualitätssicherung helfen uns dabei, sowohl die Anlagen als auch die damit verbundenen Dienstleistungen exakt gemäß den Forderungen unserer Kunden überall in der Welt zu liefern", betont Jussi Heikkinen.

Sonstige links:

>> www.wartsila.com

 

 
 


Wärtsilä Biopower liefert an die Sägewerke Vilppula und Renko des Finnforest-Holzkonzerns KWK-Kraftwerke. Als Brennstoffe werden Nebenprodukte der betreffenden Betriebe, hauptsächlich Rinde und Sägespäne, eingesetzt.


In den Wärtsilä-Anlagen kommt die patentgeschützte BioGrate-Verbrennungstechnik zum Einsatz.

 

 
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