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Wärtsilä Biopower hat die globalen Bioenergiemärkte
ins Auge gefasst und will weltweit der erste Lieferant werden,
der KWK-Kraftwerke und Heizwerke der unteren Größenklasse
für Biobrennstofffeuerung anbieten kann. Marktpotenzial
ist genügend vorhanden, und auch die ersten Referenzen
sprechen bereits für sich.
In der zum finnischen Wärtsilä-Konzern gehörenden
Firma Wärtsilä Biopower ist man davon überzeugt,
dass Anlagen zur dezentralisierten Strom- und Wärmeerzeugung
und die Stromerzeugung auf der Basis von Biobrennstoffen stark
im Kommen sind.
Durch das Klimaabkommen von Kyoto gebunden, will allein die
Europäische Union den Ausstoß von Treibhausgasen
in den Jahren 2008-2012 gegenüber dem Niveau von 1990
um acht Prozent reduzieren, und dabei spielt die so genannte
saubere Energie eine wichtige Rolle. Die EU beabsichtigt denn
auch, die Stromerzeugung auf Biobrennstoffbasis bis zum Jahr
2010 zu verzehnfachen, was Investitionen in Höhe von
25 Mrd. Euro bedeutet. Mit Rücksicht auf die Verfügbarkeit
geeigneter Brennstoffe wird ein erheblicher Teil der Neubauten
aus kleinen örtlichen KWK-Anlagen (KWK = Kraft-Wärme-Kopplung)
bestehen.
Wir haben vor, unseren heutigen Umsatz von 40 Mio.
Euro bis zum Jahr 2005 auf 150 Mio. Euro hochzufahren und
in unseren gegenwärtigen Absatzgebieten die klare Marktführerschaft
zu erlangen", sagt Direktor Jussi Heikkinen. In
Zukunft wird immer stärker ins Gewicht fallen, dass das
Image der Grünen Energie sowohl deren Nutzer wie auch
dem gesamten Siedlungsraum erhöhte Wertschätzung
bringt."
Das Biokraftwerk - eine kostensenkende Lösung
Ein ausreichend niedriges Anschaffungskostenniveau wurde
früher nur bei großen Anlagen erzielt. Mit der
Entwicklung eines Serienproduktions-Konzepts lassen sich nun
auch KWK-Anlagen der unteren Größenklasse zu konkurrenzfähigen
Preisen bauen. Die neuen Kraftwerke in Modulbauweise stehen
auch im Mittelpunkt der Bestrebungen von Wärtsilä,
umweltverträgliche Lösungen zu schaffen.
Die direkt an die Stromverteilungs- und örtlichen Fernheiznetze
gekoppelten Kraftwerke minimieren die Energieübertragungskosten,
und da der benötigte Biobrennstoff in der Regel aus dem
Nahbereich bezogen wird, verringern sich auch die Transportkosten
und transportbedingten Emissionen. Als Biobrennstoff taugen
in Wäldern, Mooren und auf Äckern wachsende Biomasse
wie auch für die Energieerzeugung geeignete feste, flüssige
und gasförmige Siedlungs-, Landwirtschafts- und Industrieabfälle
bzw. -nebenprodukte.
In den Wärtsilä-Anlagen kommt die patentgeschützte
BioGrate-Verbrennungstechnik zu Einsatz, die sich besonders
gut für feuchte Schlagabfälle, Waldhackschnitzel,
Rinde und Sägespäne eignet.
Der Kunde bestimmt die Qualität
Wärtsilä Biopower hat zwei verschieden große
Modulkraftwerke" mit Biograte-Drehrost, Dampfkessel
und Turbine zur Produktreife entwickelt. Gegenwärtig
befinden sich u.a. in Finnland, Schweden und Mitteleuropa
mehrere BioPower-Kraftwerke im Bau. Neben Finnland und dem
übrigen EU-Raum zählen die Nadelholzgürtel
Nordamerikas und des südlichen Teils Südamerikas
zu den wichtigsten Zielgebieten von Wärtsilä.
Am vorteilhaftesten gestaltet sich der Betrieb kleiner KWK-Anlagen
an Orten, wo Biomasse als Nebenprodukt anfällt, wie zum
Beispiel in Sägewerken, Fertighaus- und Möbelfabriken
und Bautischlereien. Die erzeugte Wärme kann dann effektiv
genutzt werden, etwa zum Holztrocknen, Dampferzeugen und Heizen
von Produktionsräumen oder ganzen Siedlungen.
Die Erwartungen und Anforderungen des Kunden bestimmen
die Qualität solcher Wärtsilä-Anlagen. Lange
Erfahrung an den Kraftwerksmärkten und penible Qualitätssicherung
helfen uns dabei, sowohl die Anlagen als auch die damit verbundenen
Dienstleistungen exakt gemäß den Forderungen unserer
Kunden überall in der Welt zu liefern", betont Jussi
Heikkinen.


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www.wartsila.com
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