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Durch Einsatz einer neuen Maschine und eines neuen Verfahrens
bei der Gewinnung von Waldhackschnitzeln wird der Ertrag zu
durchforstender Jungbestände fast verdreifacht. Eine
Innovation von Sakari Kulju, dem Geschäftsführer
der Firma Biologistiikka, und die daraus entwickelte Kombine
Valmet 801 Combi BioEnergy kamen zum richtigen Zeitpunkt.
Der heutige große Rückstand bei der Pflege von
Jungbeständen ist auf die Kompliziertheit der Dünn-
und Energieholz-Erfassungsverfahren zurückzuführen:
Das Holz musste bisher mehrmals transportiert und umgeladen
werden bevor es in Form von Hackschnitzeln vorlag.
In Ermangelung rationeller Verfahren beginnt dieser Rückstand
in Finnland, Schweden und vielen anderen europäischen
Ländern zu einem Problem zu werden. Anderseits erfolgt
der CO2-Emissionshandel im EU-Raum auf einem viel höheren
Preisniveau als ursprünglich erwartet, weshalb Waldhackschnitzel
als kohlenstoffneutraler Energieträger zu einem gefragten
Brennstoff zu werden beginnen.
"Für das Verfahren geeignete pflegebedürftige
junge Bestände stehen praktisch in jeder Menge zur Verfügung,
und frische Waldhackschnitzel für die energetische Nutzung
haben unbegrenzte Märkte. Frische Waldhackschnitzel eignen
sich vorzüglich als Zweit-/Zusatzbrennstoff für
Torfkraftwerke", erläutert Kulju.
Wärme aus Schlagabraum
Die Valmet 801 Combi BioEnergy hat beim Durchforsten einen
Aktionsradius von 11 Metern. Sie bündelt jeweils mehrere
Stämme/Stangen und führt sie vertikal in den Hacker
ein, der sie zerkleinert und in einen Tank am Heck der Maschine
bläst. Von da werden die Hackschnitzel auf einen geländegängigen
LKW geladen und unmittelbar ins Kraftwerk transportiert. Das
so erfasste Energieholz liefert noch am gleichen Tag saubere
Wärme- und Elektroenergie.
"Die Maschine liefert neben Hackschnitzeln bei Bedarf
auch die herkömmlichen Rohholzsorten wie ein normaler
Harvester, so dass also die im Bestand anfallende Ware je
nach Art dem Sägewerk, der Faserstofffabrik oder der
Energieindustrie zugeführt werden kann", sagt Kulju.
Unsere Firma wird sich künftig auf die Erfassung von
Bioenergieträgern konzentrieren, aber auch das Testen
neuer Maschinen- und Erntekonzepte und die Entwicklung der
Valmet 801 Combi BioEnergy fortführen.
"Mit dem nun in die Praxis umgesetzten Ernteverfahren
eröffnen sich gleichzeitig neue Möglichkeiten für
die im Wald erfolgende Gewinnung von Hackschnitzel auch für
nichtenergetische Zwecke. Darauf werden wir uns in den nächsten
zwei Jahren konzentrieren", verspricht Kulju.


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www.biologistiikka.fi
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