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Die durch Einleitung von Nährstoffen verursachte
Eutrophierung gilt als schlimmstes Problem der Ostsee. Finnland
und seine Nachbarregionen beginnen nun mit der Reduzierung
der Phosphor- und Stickstofffracht.
Entscheidende Bedeutung bei der Sanierung der Ostsee kommt
vor allem der Landwirtschaft, der Ölbekämpfung und
der Abwasserbehandlung in St. Petersburg und Nordwestrussland
zu. An der Spitze der Projektliste steht der von Finnland
schon seit Jahren geforderte Bau einer Abwasserkläranlage
in der alten russischen Zarenstadt.
Die Reinigung der Abwässer von St. Petersburg bedeutet
im Ostseeschutz einen beachtlichen Entwicklungsschritt. Gegenwärtig
verseucht die unbehandelte Dreckbrühe den Finnischen
Meerbusen.
In der Wasserversorgung Nordwestrusslands können nordisches
Know-how und Synergievorteile genutzt werde, wobei auch der
Schlamm aus der Trinkwasseraufbereitung erneut effektiv eingesetzt
wird, u.a. bei der Abwasserklärung.
Eine kürzlich von der finnischen Regierung getroffene
Grundsatzentscheidung unterstützt die Wiederherstellung
des ökologischen Gleichgewichts in der Ostsee. Mittel
sind dafür in Höhe von 300 bis 370 Mio. Euro vorgesehen.
Da die durch Nährstoffbelastung bedingte Eutrophierung
das ärgste Problem der Ostsee ist, beginnt man nun mit
der Reduzierung der Phosphor- und Stickstofffracht aus Finnland
und anderen Regionen des Ostseeraums. In dem auf die nächsten
10 bis 15 Jahre angelegten Schutzprogramm sind 30 verschiedene
Mittel zur Verringerung der eutrophierend wirkenden Nährstofffracht
genannt. Betont werden in dem Programm besonders die Reduzierung
der von der Landwirtschaft verursachten Belastungen und der
Bau der Kläranlage in St. Petersburg.


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Kemira startet Produktion von Wasserchemikalien in St. Petersburg
(7.6.2002)
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