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Lebensmittelbranche investiert in die Produktsicherheit

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23.7.2003
 

 
 

Die Qualität des Rohstoffs Fleisch und die Sicherheit der Produkte lassen sich mit Hilfe moderner Technik enorm verbessern. Das finnische Lebensmittelunternehmen Atria Oyj kommt durch Erweiterung der Kapazität und Einführung neuer Technologien den Erwartungen der Kunden und Verbraucher noch weitgehender als bisher entgegen.

Die neue Geflügelschlachterei der Firma Atria Oyj in Nurmo erfüllt in Bezug auf Gebäude und Technik höchste Hygieneanforderungen. Durch diesen Erweiterungsbau, der Investitionen von insgesamt 20 Mio. Euro erforderte, wird die Kapazität des Geschäftsbereichs Geflügel erweitert; die schon bisher hohe Produktsicherheit ist durch Einsatz neuer Technologie auch weiterhin gewährleistet. Die Kapazität wird sich mit der Erweiterung auf 9000 Stück Geflügel in der Stunde erhöhen. Puten und Hühner/Hähnchen werden nun völlig getrennt voneinander behandelt, und mit der Erhöhung des Automatisierungsgrades lässt sich auch das Einzelstück besser durch die gesamte Produktion hindurch verfolgen. Die Investition umfasst auch die Erhöhung der Kühlkapazität.

Transparente Produktionskette

Im Hinblick auf die Sicherheit der Lebensmittel und die Verfügbarkeit von Qualitätsdaten ist Transparenz der gesamten Produktionskette unerlässlich, und diese Forderung ist bei Atria bestens erfüllt. Das zu verarbeitende Rohmaterial stammt ausschließlich aus Vertragsproduktion, und alle der Atria Chick Produktionskette angeschlossenen Betriebe verfügen über ein Qualitätssicherungssystem. Die Tiere bekommen ausschließlich auf Vollkornbasis hergestelltes Futter zu fressen und werden weder geimpft noch mit Medikamenten behandelt. Salmonellen in Haustieren gibt es in Finnland so gut wie nicht, so dass praktisch sämtliche aus einheimischem Geflügel hergestellten Produkte salmonellenfrei sind. Überhaupt hat Finnland, am übrigen Europa verglichen, erfreulich wenig aus Tierkrankheiten resultierende Probleme.

Geflügelverbrauch der Finnen im Zunehmen

Die Finnen verzehrten im vergangenen Jahr 6 Prozent mehr Geflügel als 2001, und mit einem Anhalten dieses Trends auch in diesem Jahr wird gerechnet. Bei Hähnchen wurde ein Zuwachs von 4 Prozent, bei Puten sogar von 25 Prozent registriert. Der Puten-Anteil am Geflügel-Gesamtkonsum betrug voriges Jahr 16 Prozent, der Pro-Kopf-Verbrauch an Geflügelerzeugnissen 15 kg. Damit liegt Finnland noch relativ weit unter dem EU-Durchschnitt (21 kg pro Kopf), wird aber, so glaubt man, in den nächsten Jahren aufholen.

Der Finne will seine Geflügelprodukte frisch, und Produzenten und Vertriebskette sind bestens auf diese Forderung eingestellt. Der Anteil der Tiefkühlprodukte ist außerordentlich gering; die industriell verpackte entbeinte Ware - naturell oder mariniert -macht über 91 Prozent des Einzelhandelsangebots aus.

Atria Oyj beschäftigt im Schnitt 3600 Mitarbeiter und rechnet fürs laufende Jahr mit einem Umsatz von 850 Mio. Euro, davon 360 Mio. Euro in Schweden.

Sonstige links:

>> www.atria.fi
>> Sicherheit durch Risikoanalyse (23.7.2003)

 

 
 


 

 
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