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Die Qualität des Rohstoffs Fleisch und die Sicherheit
der Produkte lassen sich mit Hilfe moderner Technik enorm
verbessern. Das finnische Lebensmittelunternehmen Atria Oyj
kommt durch Erweiterung der Kapazität und Einführung
neuer Technologien den Erwartungen der Kunden und Verbraucher
noch weitgehender als bisher entgegen.
Die neue Geflügelschlachterei der Firma Atria Oyj in
Nurmo erfüllt in Bezug auf Gebäude und Technik höchste
Hygieneanforderungen. Durch diesen Erweiterungsbau, der Investitionen
von insgesamt 20 Mio. Euro erforderte, wird die Kapazität
des Geschäftsbereichs Geflügel erweitert; die schon
bisher hohe Produktsicherheit ist durch Einsatz neuer Technologie
auch weiterhin gewährleistet. Die Kapazität wird
sich mit der Erweiterung auf 9000 Stück Geflügel
in der Stunde erhöhen. Puten und Hühner/Hähnchen
werden nun völlig getrennt voneinander behandelt, und
mit der Erhöhung des Automatisierungsgrades lässt
sich auch das Einzelstück besser durch die gesamte Produktion
hindurch verfolgen. Die Investition umfasst auch die Erhöhung
der Kühlkapazität.
Transparente Produktionskette
Im Hinblick auf die Sicherheit der Lebensmittel und die Verfügbarkeit
von Qualitätsdaten ist Transparenz der gesamten Produktionskette
unerlässlich, und diese Forderung ist bei Atria bestens
erfüllt. Das zu verarbeitende Rohmaterial stammt ausschließlich
aus Vertragsproduktion, und alle der Atria Chick Produktionskette
angeschlossenen Betriebe verfügen über ein Qualitätssicherungssystem.
Die Tiere bekommen ausschließlich auf Vollkornbasis
hergestelltes Futter zu fressen und werden weder geimpft noch
mit Medikamenten behandelt. Salmonellen in Haustieren gibt
es in Finnland so gut wie nicht, so dass praktisch sämtliche
aus einheimischem Geflügel hergestellten Produkte salmonellenfrei
sind. Überhaupt hat Finnland, am übrigen Europa
verglichen, erfreulich wenig aus Tierkrankheiten resultierende
Probleme.
Geflügelverbrauch der Finnen im Zunehmen
Die Finnen verzehrten im vergangenen Jahr 6 Prozent mehr
Geflügel als 2001, und mit einem Anhalten dieses Trends
auch in diesem Jahr wird gerechnet. Bei Hähnchen wurde
ein Zuwachs von 4 Prozent, bei Puten sogar von 25 Prozent
registriert. Der Puten-Anteil am Geflügel-Gesamtkonsum
betrug voriges Jahr 16 Prozent, der Pro-Kopf-Verbrauch an
Geflügelerzeugnissen 15 kg. Damit liegt Finnland noch
relativ weit unter dem EU-Durchschnitt (21 kg pro Kopf), wird
aber, so glaubt man, in den nächsten Jahren aufholen.
Der Finne will seine Geflügelprodukte frisch, und Produzenten
und Vertriebskette sind bestens auf diese Forderung eingestellt.
Der Anteil der Tiefkühlprodukte ist außerordentlich
gering; die industriell verpackte entbeinte Ware - naturell
oder mariniert -macht über 91 Prozent des Einzelhandelsangebots
aus.
Atria Oyj beschäftigt im Schnitt 3600 Mitarbeiter und
rechnet fürs laufende Jahr mit einem Umsatz von 850 Mio.
Euro, davon 360 Mio. Euro in Schweden.


>>
www.atria.fi
>> Sicherheit durch Risikoanalyse
(23.7.2003)
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