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Kemira bereitet sich mit einem eigenen Reach Competence Center auf die Einführung der Chemikalienverordnung der Europäischen Union vor. Das Zentrum erledigt Risikoeinschätzung, Registrierung und Genehmigungsanträge für alle von dem Unternehmen im EU-Raum hergestellten oder importierten Stoffe.
„Bei Kemira gibt es über hundert zu registrierende Stoffe, und die mit diesen verbundenen Ermittlungen erfolgen überwiegend in den ersten Jahren – 2007-2010 – der in der Verordnung festgelegten zehnjährigen Registrierperiode. Weiter bringt das Kompetenzzentrum das firmeneigene Datensystem über Produktsicherheit auf das von Reach geforderte Niveau“, erläutert Liisa Vahteristo, seit Februar 2006 Chefin des Zentrums.
Frau Vahteristo kam aus der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Italien, zu Kemira. Ihre neuen Aufgaben in dem Kompetenzzentrum, das dem Forschungszentrum Espoo des Konzerns angeschlossen ist, haben sich als herausfordernd und interessant erwiesen.
„Das Reach Competence Center startete Anfang dieses Jahres nicht von Null. Man hatte bei Kemira schon vorher eine Menge grundlegende mit Reach verbundene Vorarbeit geleistet“, stellt Frau Vahteristo klar.
Mit Bestandsaufnahme begann es
Die Arbeit im Kompetenzzentrum begann mit einer Bestandsaufnahme, in der alle zu registrierenden Stoffe der Firma und ihre Volumen, d.h. ihre jährlichen Mengen, sowie ihre Verwendungszwecke aufgelistet werden. Danach werden für jeden Stoff getrennt alle darüber im Besitz der Firma befindlichen Unterlagen, die bei der Registrierung genutzt werden können, wie zum Beispiel die physikalisch-chemischen Eigenschaften, Angaben über Gefahren, Toxizitäts- und Ökotoxizitätsdaten sowie Expositions- und Monitoringdaten, zusammengestellt.
„Zu den Vorbereitungsmaßnahmen gehört auch das Sammeln von Daten von externen Quellen und eventuellen Datenbanken wie auch Risikoeinschätzungs-Software, damit man ein möglichst deckendes Bild von den Gefahren des betreffenden Stoffs und weiter von den erforderlichen Risikomanagement-Verfahren erhält“, zählt Frau Vahteristo auf.
„Reach macht Abänderungen der gegenwärtigen Systeme erforderlich, u.a. bezüglich der Sicherheitsmerkblätter. Unser Center hat von Anfang an mit sichergestellt, dass die erforderlichen Bereitschaften vorhanden sind und zum gegebenen Zeitpunkt auch genutzt werden.
Koordinierungs- und Synergievorteile
„Für einen Konzern von der Größe Kemiras bedeutet koordinierte Vorbereitung auf die mit dem Registrieren verbundenen Anforderungen einen Vorteil. Reach stellt zusätzliche Anforderungen an die Expertenarbeit; es ist deshalb logisch, die dafür erforderliche Kompetenz in der nun eingerichteten Einheit zu konzentrieren“, argumentiert Frau Vahteristo.
Aus einer reibungslosen Abwicklung der Registrierung zieht der Konzern als Chemikalienlieferant Nutzen, denn dadurch wird die Verfügbarkeit seiner Produkte für die Kunden auch in Zukunft sichergestellt.
„Das Konzentrieren der Registrierungen und der damit verbundenen Maßnahmen bringt auch klare Synergievorteile. Ist nämlich für die Registrierung eine separate Betriebseinheit zuständig, können sich die anderen Geschäftsbereiche besser auf ihre eigenen Kernaufgaben konzentrieren.“


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www.kemira.com
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