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Kompetenz, Technologie und Innovationen sind von zentraler
Bedeutung bei der Bekämpfung des Klimawandels. Der Hauptverband
der Finnischen Wirtschaft (EK) ist für eine engere Zusammenarbeit
zwischen den verschiedenen Akteuren und Ländern und vertritt
die Ansicht, die Energie- und Klimakompetenz müsse zu
einer Stärke Finnlands entwickelt werden.
Die Eindämmung des Klimawandels und die Anpassung an
die neuen Gegebenheiten führen zur Bildung ausgedehnter
internationaler Märkte für Kompetenz und Innovationen
auf diesem Gebiet. Finnland ist in einigen Bereichen der Klima-
und Energietechnologie stark und konnte seinen Export bereits
kräftig ausbauen.
Finnland verfügt über energieintensive Prozesse
und deren Steuerungssysteme, über hohe Kompetenz auf
dem Gebiet der Bioenergie und der Kraft-Wärme-Kopplung
(KWK). Auch in der Herstellung von Windkraftwerkskomponenten
und in den Bereichen Schiffsantriebe und Frequenzwandlung
sind wir stark", zählt Riitta Larnimaa, Führende
Sachverständige beim EK, auf.
Mitwirken aller Länder
Das neue Klima-Grundsatzprogramm des EK geht davon aus, dass
alle Länder und alle Akteure an der Bekämpfung des
Klimawandels mitzuwirken haben.
Die globalen Emissionen lassen sich nicht verringern
indem ein Einzelland seinen Treibhausgasausstoß reduziert.
Der Klimawandel stellt eine derart enorme Herausforderung
dar, dass da auch keine Schwarzfahrergruppen geduldet werden
können", unterstreicht Frau Larnimaa.
Bisher hat man bei den politischen Entscheidungen vornehmlich
die Emissionen der Energieproduktion und der Industrie ins
Auge gefasst; dabei ist aber auch die Entscheidung der Konsumenten
darüber, wo und wie sie wohnen, für die Klimaveränderung
von großer Bedeutung."
Gerechte Pflichtenverteilung
An den internationalen Märkten darf keiner einen Wettbewerbsvorteil
daraus ziehen können, dass er zum Beispiel seinen Sitz
in einem Land hat, wo lockerere Umweltvorschriften gelten.
Gewinnt ein Konkurrent Vorteil aus milderen Umweltforderungen,
so können Produktion und Umweltbelastung vielleicht in
einem Land abnehmen, in einem anderen aber dafür wachsen,
weil ja die Nachfrage an den Weltmärkten stets von jemandem
befriedigt wird", sinniert Larnimaa.
Es müssen internationale Vergleichsgrundlagen
entwickelt und jene Akteure, deren Kompetenz über dem
Bezugsniveau liegt, belohnt werden. Die Emissionen lassen
sich verringern, wenn alle ihre bisherigen Arbeitsweisen revidieren
und neue Technologien und Kompetenzen zur Anwendung bringen."
Funktionierender globaler Emissionshandel
Im Klimakonzept des EK wird ein funktionierendes globales
Emissionshandelssystem angestrebt. Gegenwärtig deckt
das von der Europäischen Union eingeführte System
lediglich den EU-Raum und setzt den dort tätigen Unternehmen
strenge Emissionsgrenzen, verbunden mit Kostenbelastung. Entsprechende
Beschränkungen sind außerhalb der EU unbekannt.
Um den Unternehmen gleichwertige Geschäftsbedingungen
zu gewährleisten und Schwarzfahren zu unterbinden, muss
der Emissionshandel zu einem globalen System mit etwa gleichen
Spielregeln für alle ausgebaut werden", findet Larnimaa.


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www.ek.fi
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