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Stahl- und Metallindustrie:
DIE PAPIERMASCHINE - HEUTE EIN DESIGNPRODUKT
Auch beim Papiermaschinenhersteller Metso arbeiten in der
Konstruktionsabteilung Designer. Der Konzern setzt das Industriedesign
als einen wichtigen, seine Technologieführerschaft unterstützenden
und die Kosteneffizienz verbessernden Faktor ein.
Das Industriedesign repräsentiert Denkweisen und Werte,
die erlauben, ausgefahrene Geleise zu verlassen und auch andere
als nur das Äußere betreffende Veränderungen
quasi nebenbei in der Produktion durchzusetzen. Über
den Produktgestaltungsprozess erlangt das Unternehmen auch
Kosteneinsparungen, und in einem großen Konzern bedeuten
schon Kostenabstriche von wenigen Prozent einen Haufen Geld.
Im einfachsten Fall bewirkt Design Kostensenkung durch Verringerung
der für das Produkt benötigten Materialmenge. Eine
weitere Sparmethode besteht darin, die Zahl der Einzelteile
zu reduzieren. Auch die Durchlaufzeiten in der Produktion
lassen sich durch Design verkürzen und damit natürlich
auch die Zeiten, in denen Kapital gebunden ist, von der Zunahme
der Produktionskapazität ganz zu schweigen.
Passendes Design erleichtert die Montage
Bei Metso Paper hat man mit Hilfe von Industriedesign auch
modulare Systeme entwickelt, so dass nun die gleichen Komponenten
oder Fertigungsverfahren für die Herstellung mehrerer
verschiedener Produkte eingesetzt werden können. Von
großer Bedeutung sind die Montagemodule mit fertig installierter
Instrumentierung und Automatisierung. Diese großen,
fertigen Module können übereinander gestapelt und
schneller als früher montiert werden. Die OptiConcept-Papiermaschine
von Metso ist ein treffendes Beispiel für den Nutzen
des Designs in der Produktentwicklung. Die Module haben auch
Lkw-gerechte Abmessungen. So setzt sich zum Beispiel die Siebpartie
der Papiermaschine jetzt aus 30 LKW-Ladungen zusammen, beim
früheren Modell waren es 50!
Photo: Vom Können der Designer von Metso Paper zeugt
auch diese für die Firma Cartiere Burgo, Verzuolo, Italien,
gebaute OptiConcept-Papiermaschine.
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