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Elektronik- und elektrotechnische Industrie:
SPITZENKOMPETENZ IN FINNLAND

Finnland gehört, gestützt auf hervorragende Kompetenz, in der Nachrichten- und Datenübertragungstechnologie weltweit zu den führenden Ländern; in der Nutzung von Produkten der Elektro- und Elektronikindustrie steht es schon seit über hundert Jahren an vorderster Front. Nun hat das Land erstmals auf diesem Gebiet auch an den globalen Märkten eine beachtliche Stellung erlangt.

Das Geheimnis des Erfolgs der finnischen Elektronik- und Elektrobranche sind fundiertes Wissen und Können; die Zusammenarbeit der Branche mit dem Forschungs- und Ausbildungssektor ist in ihrer Intensität einmalig in der Welt. Gemeinsam erarbeitete Kompetenz wird weiter verbessert und im Rahmen nationaler Technologieprogramme der Praxis für die kommerzielle Nutzung, die Schaffung von Erfolgsprodukten zugänglich gemacht.

Neue Eigenschaften und Funktionen

Die Erfolgsgeschichte des Elektro- und Elektroniksektors wird mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren anhalten. Die Entwicklung bei verschiedensten Produkten und Herstellungstechnologien wird heute weitgehend durch vermehrten Einsatz von Elektronik und Softwaretechnologien erzielt. Das Potenzial ist gewaltig, sind doch alle Branchen von diesem Trend betroffen.

Nehmen wir als Beispiel das Auto, dessen Wert sich schon zu einem Viertel aus Elektronik, Elektrotechnik und damit verbundenen IT-Lösungen zusammensetzt. Und dieser Anteil wächst ständig.

Die Nachfrage nach mehr Technik ist echt, geht es doch dabei oft um Sicherheit und Umweltschutz. Airbag und ABS-Bremsen gehören heute schon fast zur Standardausrüstung von Neuwagen, als Zusatzausrüstung bald auch Navigations- und Ortungssysteme. Durch neuartige Geschwindigkeitsregelungs- und Treibstoffzufuhrsysteme wird der Betriebsstoffverbrauch reduziert und so die Umwelt geschont.

Entsprechende Beispiele für vermehrten Einsatz von Elektronik und Elektrotechnik finden sich überall. Der maschinenraumlose Aufzug ist umweltfreundlicher als die alten Fahrstühle, denn er kommt mit weniger Energie und Wartung aus. Außerdem braucht er keinen besonderen Maschinenraum und kann deshalb leichter auch in Altgebäude eingebaut werden.

Zunehmender Einsatz von Elektronik und Elektrotechnik in Produkten aller Art ist einfach ein Haupttrend der Entwicklung. Entsprechend nimmt die Bedeutung der Software in den elektronischen Geräten zur Weiterentwicklung deren Eigenschaften zu. Auch personenspezifische Gestaltung von Produkten ist mit Hilfe von Software möglich.

Umweltschonende Wirkung

Ziel der Weiterentwicklung von Produktionstechnologien ist die Optimierung von Prozessen, und auch da bieten Elektronik und Elektrotechnik vielfältige Möglichkeiten zur Beherrschung und Steuerung von Betriebsabläufen. Durch Automatisierung und Prozessregelvorrichtungen lassen sich Material- und Energieverbrauch reduzieren nach dem Motto: „Mit weniger mehr".

Ähnliche Ziele verfolgt man auch in der Immobilienpflege, gleichfalls mit Hilfe von Elektronik und Elektrotechnik. Bewegungsmelder für Sicherheits- und Überwachungszwecke sind längst üblich, während es im Teilbereich Verfügbarkeit und Energieverbrauch von Immobilien noch eine Menge zu tun gibt. So sorgt zum Beispiel die „intelligente" Beleuchtungssteuerung für gleichbleibende Helligkeit unabhängig von den Tageslichtschwankungen, und Anwesenheitssensoren schalten die Beleuchtung jeweils dort ein wo sie gerade benötigt wird.

Drahtlose (= mobile) Zukunft

Die Entwicklung der Datenübertragungstechnologie bringt eine neue Dimension in die oben beschriebene Welt indem nun alle möglichen Geräte fernbedient werden können; zunächst über Festnetze, zunehmend aber auch drahtlos. Entscheidend ist die Offenheit der Systeme, denn nur sie bietet die Möglichkeit für neue Produkte und Dienstleistungen, die in einer allgemein akzeptierten Umgebung funktionieren. Schon ein kleiner Anteil an den globalen Märkten bedeutet ausreichend große Kundschaft für eine rentable Unternehmertätigkeit.

Die Geräte der dritten Generation kommen gerade auf den Markt; gleichzeitig arbeitet man schon an der vierten. Die älteren Digitalprodukte bleiben noch lange neben den neuen im Einsatz und brauchen nicht wie die Analoggeräten „kannibalisiert" zu werden. Es handelt sich hier eben um eine evolutionäre, keine schroffe Entwicklung.

Die Geräte der dritten Generation liegen fertig vor, und die Dienste, die sie bieten, beginnen Eingang zu finden. Finnland steht dabei wieder in vorderster Front - von anderen gespannt beobachtet. Nicht ohne Grund.

 

 
 

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>> siehe sonstige Innovationen

 

 
 

 

 

 
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