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Elektronik- und elektrotechnische Industrie:
BEWEGTE BILDER AUFS HANDY
Die ersten finnischen Handys waren Geräte der ersten
Generation, Analoggeräte zum Beispiel des NMT-Systems.
Als zweite Generation folgte das GSM-System, das im Jahr 2002
vom Großteil der Finnen benutzt wird und seine Weiterentwicklung
im GPRS-System findet. Nun ist eine heftige Diskussion um
die Einführung der dritten Generation, des UMTS entbrannt,
das den Aufbau eines völlig neuen, engmaschigeren Netzes
von Basisstationen erfordert. Was das Kernnetz betrifft, vermag
das UMTS-System frühere Mobilfunknetze zu nutzen. Die
UMTS-Basisstation hat eine Reichweite von etwa fünf Kilometern.
Das UMTS-Netz wird sich anfangs auf Ballungsgebiete beschränken
und in den übrigen Teilen des Landes durch GSM und GPRS
ergänzt sein. UMTS hat den Vorteil, dass damit größere
Datenmengen als bisher drahtlos übertragen werden können,
so dass sich damit zum Beispiel auch bewegte Bilder aufs Mobiltelefon
laden lassen.
Das UMTS-Netz von Sonera ist seit 1.1.2002 in den vier größten
Städten Finnlands - Helsinki, Tampere, Turku und Oulu
- in Betrieb. Im Herbst 2002 bringt Sonera ihre ersten Mobilfunkdienste
der dritten Generation auf den Markt; eine breitere kommerzielle
Einführung solcher Dienste soll 2003 erfolgen; im gleichen
Jahr wollen auch die Gerätehersteller ihre ersten UMTS-Telefone
auf den Markt bringen.
Eigentliche UMTS-Netze sind vorläufig sonst nirgendswo
in der Welt im Einsatz. In Japan ist seit Anfang 2001 ein
von der UMTS-Technologie leicht abweichendes eigenes Funktelefonnetz
- FOMA - in Betrieb.
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