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1.1
Hintergründe des Finnentums
1.2
Schwedenherrschaft und Autonomie
1.3
Industrialisierung
1.4
Das 20. Jahrhundert
1.2 Schwedenherrschaft und Autonomie
Das Leben in Finnland stand lange unter dem Einfluss
der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Schweden
und Nowgorod, später zwischen Schweden und Russland.
Ihre erste Festlegung fand die finnische Ostgrenze im
Jahr 1323. In der dann folgenden 600-jährigen Periode
entwickelten sich religiöses Leben, Rechtspflege,
Schulwesen und Verwaltung; Finnland fügte sich
ein in den Kulturkreis der nordischen Länder.
Im Jahr 1809 wurde das finnische Gebiet von Russland
erobert, behielt aber unter dem mal härteren, mal
lockereren Griff der Zarenherrschaft Autonomiestatus.
Die etwa hundert Jahre umfassende Zeit der Autonomie
endete 1917, wenige Monate nach dem Zusammenbruch der
russischen Kaisermacht und noch vor Ende des Ersten
Weltkrieges, mit der Unabhängigkeits-erklärung
Finnlands.
Von der Autonomie bis zur Unabhängigkeit
1809: Der russische Kaiser Alexander I. beruft
den Landtag ein, und Finnland erhält Autonomiestatus.
1812: Helsinki wird die Hauptstadt Finnlands.
1863: Alexander II. beruft den Landtag ein.
1899-1905: Erste Periode der gegen die Autonomie
Finnlands gerichteten Unterdrückung durch Russland.
1907: Allgemeine und gleiche Wahlen zum finnischen
Reichstag.
1908-1917: Zweite Periode der Unterdrückung
Finnlands durch Russland.
1917: Finnland erlangt seine Unabhängigkeit.
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